
Hören Sie auf, Energie an Ihre Glaszusätze zu verschwenden!
Die meisten Infrarotlampen strahlen einfach eine breite Energiewelle aus. Für einfaches Trocknen ist das in Ordnung. Doch wenn man mit speziellen Glaszusätzen arbeitet, ist dieser „Einheitsansatz“ eigentlich nur eine Verschwendung von Geld.
Man braucht nicht mehr Energie – man braucht vielmehr die richtige Energieart. Ziel ist es, dass die Energie genau auf die Absorptionspeaks des Materials trifft. Deshalb entwickeln wir Doppelröhrenlampen, deren Spektrum exakt dem des zu heizenden Materials entspricht.
Die richtige Abstimmung
Jedes Material hat seine eigene Art, Energie aufzunehmen. Wenn Ihr Zusatzstoff nur bei 2,5 Mikron reagiert, während Ihre Lampe Energie bei 1,0 oder 5,0 Mikron abgibt, heizen Sie Ihren Produkt eigentlich gar nicht richtig. Sie heizen lediglich die Luft sowie den Rahmen Ihrer Maschine. Das ist ineffizient und frustrierend.
Wir lösen dieses Problem, indem wir die chemischen Eigenschaften der Lampen sowie ihre Beschichtungen anpassen. Wir experimentieren mit der Zusammensetzung des Filaments und fügen dem Quarz spezielle Beschichtungen hinzu. Das Ergebnis: Die Energie dringt tatsächlich in das Glas ein, anstatt wie bei einem Spiegel einfach von der Oberfläche abprallen zu bleiben.
Warum die Doppelröhrenlösung wichtig ist
Die Doppelröhrenlösung ist sozusagen ein „Trick“. Sie verdoppelt die Hebefläche, ohne dabei mehr Platz in Anspruch zu nehmen. Dadurch können Sie die Leistung der Lampe erhöhen, ohne das Filament bis an seine Grenzen zu belasten. Die Lampen halten länger, und die Wärme verteilt sich viel gleichmäßiger. Es entstehen keine unerwünschten Hitzzonen.
Aber Achtung: Wenn man das Spektrum so genau abstimmt, wird der Wärmefluss intensiv. Falls Sie eine Lampe mit hoher Leistung verwenden, stellen Sie sicher, dass Ihre Kühllüfter und Wärmeableiter in der Lage sind, die reflektierte Energie zu bewältigen. Wenn das Gehäuse zu heiß wird, verformen sich die Reflektoren – und Sie sind wieder am Anfang.
Vom Labor zur Produktion
Egal, ob Sie im Forschungslabor arbeiten oder eine große Produktionslinie betreiben – der Prozess bleibt derselbe. Sie senden uns die Absorptionsprofile Ihres Zusatzstoffs, und wir bauen eine Lampe, die diesem Profil entspricht. So wird ein einfacher Heizvorgang zu einem präzisen Werkzeug. Fügen Sie dazu noch einen PID-Controller hinzu, um die Temperaturstreuungen unter Kontrolle zu halten – dann haben Sie alles im Griff.