
Hören Sie auf, einfach die höchste Leistungswert anzunehmen!
Wenn Sie sich für einen Infrarotheizer für das Badezimmer entscheiden, ist es verlockend, einfach den höchsten Wert auf der Verpackung zu wählen. Mehr Leistung bedeutet doch mehr Wärme, oder?
Nicht unbedingt. Wenn Sie zu viel Leistung einsetzen, verschwenden Sie nur Geld an Ihren Stromrechnungen. Wenn Sie zu wenig Leistung verwenden, werden Sie trotzdem frieren, während Sie sich abtrocknen. Der Schlüssel liegt darin, die Leistung an die tatsächliche Größe des Raumes anzupassen.
Raumgröße versus Leistung
Denken Sie an ein kleines Badezimmer – es handelt sich dabei um einen kleinen Raum. Eine Lampe mit einer Leistung von etwa 200–400 Watt reicht aus. In einem so kleinen Raum würde eine leistungsstarke Heizung den Raum innerhalb von etwa 30 Sekunden in eine Sauna verwandeln. Das möchte niemand.
Aber dann gibt es noch die größeren Badezimmer – sie sind geräumiger und kälter. Für solche Räume brauchen Sie eine Heizung mit einer Leistung von 600 Watt oder mehr – oder vielleicht mehrere Lampen zusammen.
Hier liegt der Fehler vieler Menschen: Wenn man eine schwache Heizung in einen großen Raum stellt, muss sie härter arbeiten, um den Raum zu erwärmen. Dadurch wird die Glühbirne viel schneller verschlissen.
Es geht darum, wo die Wärme entsteht
Da es sich um Heizgeräte für Badezimmer handelt, sind sie aus Quarzglas gefertigt und haben versiegelte Anschlüsse, damit der Dampf die Elektronik nicht beschädigt.
Aber das Tolle an Infrarotheizern ist, dass sie die Luft nicht direkt erhitzen. Sie heizen stattdessen den Körper selbst. Es ist, als würde man an einem sonnigen Tag in der Sonne stehen.
Deshalb ist es wichtiger, wo die Lampe angebracht wird, als wie stark sie ist. Man möchte, dass der „Wärmekegel“ genau dort entsteht, wo man steht, wenn man aus der Dusche kommt.
Die Gefahr einer zu hohen Leistung
Klar, eine 1000-Watt-Heizung sorgt sofort für Wärme. Aber es gibt ein Problem: Zuerst muss man sicherstellen, dass die Elektroinstallation diese Leistung verkraften kann, ohne dass der Schalter auslöst. Zweitens können hochleistungsstarke Lampen recht aggressiv sein. Dadurch entstehen intensive „heiße Punkte“. Man hat das Gefühl, zu nahe an einem Feuer zu stehen – während die Zehen weiterhin frieren.
Halten Sie es im Gleichgewicht. Passen Sie die Leistung an die Fläche des Raumes an – dann erhalten Sie eine angenehme, gleichmäßige Wärme, ohne dass die Kosten unnötig hoch werden.